Montag, 20. Juni 2016

Pasta mit Dicken Bohnen und Rucola


So, das konnte ich ja dann doch nicht auf mir sitzen lassen. Das clubzimmer als Pasta-Ödnis, wo kommen wir denn da hin! Und dass, wo ich noch vor Jahren voller Stolz den inoffiziellen Titel der Pasta-Königin getragen haben und der Pastatopf der bestbeschäftigste Mitarbeiter im gesamten Haushalt war. 

Deshalb gibt es heute für Euch die Pasta-Breitseite: Selbstgemachte Fettucine mit Dicken Bohnen und Rucola und einer feinen Wein-Buttersauce. Noch Wünsche? Ich liiiiiiiiibe dicke Bohnen, sie lösen bei mir das aus, was bei anderen Frauen vielleicht Louboutins wecken: 
Must have!

Rezept für zwei Personen

Pasta
120g 00 Mehl
80g Semola
2 Eier
Salz

1 kg Dicke Bohnen
1 Bund Rucola
2 EL Pecorino
Pfeffer

Sauce
1 Schalotte
3 Pfefferkörner
Butter
100ml Weißwein
2 El Schmand

Zubereitung
1) Zunächst den Pastateig vorbereiten, denn der sollte mindestens eine Stunde im Kühlschrank ruhen. Hierfür alle Zutaten in die Küchenmaschine geben und langsam zu einem festen, ziemlich trockenen Teig kneten lassen, abschließend mit den Händen zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und in den Kühlschrank legen
2) Die Bohnen palen und in kochendem Wasser 3-4 Minuten blanchieren. Mit kaltem Wasser abschrecken und die Bohnenkerne aus den Hüllen befreien
3) Den Rucola waschen und zerkleinern, Pecorino reiben
4) Für die Sauce einen Stich Butter zerlassen, die Schalotte klein würfeln und in der Butter mit den Pfefferkörnern anschwitzen. Den Wein hinzugießen und auf 1/4 reduzieren lassen. Den Schmand einrühren und noch einmal 2 Minuten köcheln lassen. Vom Feuer nehmen und warm stellen
5) Den Nudelteig portionsweise zu Platten ausrollen. Antrocknen lassen und zu Streifen in beliebiger Breite schneiden
6) Nudelwasser aufsetzen. In der Zeit die Sauce wieder erwärmen und mit zwei großen Stich kalter Butter aufrühren. In einer großen Pfanne etwas Butter erhitzen und die Bohnenkerne kurz erwärmen. Die Nudel 2-3 Minuten kochen und mit etwas Kochwasser, dem Pecorino und dem Rucola in die Pfanne zu den Bohnenkernen geben. Pfeffern und die Wein-Buttersauce unterrühen. Auf Teller verteilen und servieren

Lasst es Euch schmecken,
Euer clubzimmer!


Samstag, 11. Juni 2016

Butterkuchen mit Blaubeeren



Es gibt Kuchen, die sind wie Daunenbetten. Wunderbar wolkig, verschwenderisch üppig und einfach unwiderstehlich. 

Ich behaupte jetzt mal, dieser Butterkuchen ist DAS Daunenbett unter den Kuchen. Und die Blaubeeren da drauf sind so etwas wie die kleinen, extraleckeren Naschereien, die man sich nur manchmal, aber dann ganz besonders gerne gönnt. 


Genau der richtige Kuchen für besondere Anlässe. Wenn der Himmel seit Tagen wolkig ist und die Sonne sich hartnäckig versteckt. Oder für die ganz sonnige Tage, an denen das Herz vor Übermut sowieso schon hüpft. Für die fröhliche Geburtstagstafel, die den geliebten Geburtstagsmenschen in ihrer Mitte hochleben lässt und feiert. 


Auf alle Fälle ein Kuchen für die Menschen, die voller Wonne genießen können und wollen - das Leben und den Kuchen!





Rezept für eine große Platte

Teig
300ml Milch
1 Würfel frische Hefe
125g Zucker

650g Mehl (Typ 405)
3 Eier
125g weiche Butter

Belag
125g weiche Butter
ca. 125g Blaubeeren
75g Mandelhobel
8-12 EL brauner Zucker

Zubereitung
1)  Die Milch mit der Hefe und dem Zucker vorsichtig erwärmen - nur lauwarm, da sonst die Hefe ihre Power verliert. Warten, bis sich Hefe und Zucker aufgelöst haben
2) Die Hefezuckermilch mit dem Mehl und den Eiern in eine Schüssel geben und 3-4 Minuten rühren. Dann die weiche Butter in Würfelchen hinzugeben und weitere 3-4 Minuen mixen
3) Den Teig an einem warmen Ort 1,5h gehen lassen
4) Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Teig aus der Schüssel nehmen und leichmäßiges auf das Blech ziehen. Noch mal 15-20 Minuten ruhen lassen
5) Den Ofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen
6) Kleine Mulden in den Teig stippen. Diese mit Butterwürfeln füllen, die Blaubeeren und Mandelhobel verteilen und nach Gusto und Laune mit braunem Zucker bestreuen
7) Für ca. 20 Minuten backen
8) Mit der Nase fast an der Ofentür kleben und die Sekunden zählen, bis der Kuchen fertig ist...
9) Sich Hände und Zunge verbrennen, weil das erste Stück dann doch einfach zu heiß ist ...

Lasst es Euch schmecken,
Euer clubzimmer!
  
Wie fast immer ist auch dieses Kuchenezept von Jeanny und ihrem Blog zuckerzimtundliebe

Dienstag, 7. Juni 2016

Black Salmon Burger


Do you remember? Den herrlichen Black Burger von Anfang des Jahres? Die schwarzen Burger Buns haben sich jedenfalls durchgesetzt, selbst bei den sehr wählerischen Niffen. Irgendwie macht es einfach besonderen Spaß, in so ein schwarzes Burger Brötchen zu beißen ...

Und die mit Tinte gefärbten Brötchen passen natürlich grundsätzlcih sehr gut zu den Fischburgern, die es hier in aller Variation im clubzimmer gibt.


Diese Version ist quasi die Resteverwertung vom Orginalrezept - nur eben mit Lachs.  

Rezept für zwei Personen

4 Burger Buns

Kurkuma-Majo

100g frischen Lachs in Sashimi Qualität

4 Handvoll frischen jungen Spinat
Pflanzenöl
2 Eier
Sojasauce

Zubereitung
1) Die Burger Buns aufschneiden und die unteren Hälften mit Majo bestreichen
2) Den Lachs hauchdünn aufschneiden und auf die Burgerhälften verteilen
3) In einer Pfanne etwas Pflanzenöl erwärmen, den Spinat darin zusammenfallen lassen, die zerklepperten, mit Sojasauce gewürzten Eier drübergeben. Wenn das Spinatomelette gestockt ist, in vier Teile teilen und auf den Lachs geben. Mit Majo toppen

Lasst es Euch schmecken,
Euer clubzimmer!